Die aktuelle Baustellensituation rund um Attendorn und in weiteren Teilen des Kreises Olpe sorgt für erhebliche Belastungen bei Bürgerinnen und Bürgern, Pendlern sowie Unternehmen. Zeitgleiche Vollsperrungen und fehlende Ausweichmöglichkeiten führen zu langen Umwegen und unnötigen Verzögerungen im Alltag.
Für die UWG im Kreis Olpe ist klar: So darf Baustellenmanagement nicht funktionieren.
Thema im Kreisausschuss angesprochen
Unser Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Meinolf Schmidt, hat die Problematik bereits in der Sitzung des Kreisausschusses am 09.03.2026 unter „Anfragen nach der Geschäftsordnung“ aufgegriffen und kritisch hinterfragt.
Dabei wurde durch Landrat Theo Melcher klargestellt, dass die Zuständigkeit für die betroffenen Maßnahmen nicht beim Kreis Olpe, sondern bei Straßen.NRW liegt.
Koordination bleibt unzureichend
Unabhängig von der formalen Zuständigkeit zeigt sich jedoch:
Die Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen funktioniert derzeit nicht ausreichend.
Der Leiter der Kreiswerke, Herr Hilchenbach, verwies in diesem Zusammenhang auf strukturelle Probleme bei der Baustellenkoordination. Insbesondere die eingesetzte Software „TIC Kommunal“ habe nach seiner Einschätzung „nur bedingten bzw. überschaubaren Erfolg“.
UWG fordert bessere Abstimmung
Für die UWG im Kreis Olpe steht fest:
Die aktuelle Situation ist für viele Menschen vor Ort nicht mehr hinnehmbar.
Wir fordern daher:
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Eine deutlich verbesserte Abstimmung zwischen Straßen.NRW, Kommunen und weiteren Beteiligten
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Keine parallelen Vollsperrungen zentraler Verkehrsachsen
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Frühzeitige und transparente Kommunikation gegenüber der Bevölkerung
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Stärkere Berücksichtigung der Auswirkungen auf Pendler, Anwohner und Wirtschaft
Verantwortung darf nicht hin- und hergeschoben werden
Auch wenn die Zuständigkeit formal bei Straßen.NRW liegt, erwarten wir, dass alle beteiligten Akteure im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten.
Eine funktionierende Infrastruktur bedeutet nicht nur den Ausbau von Straßen, sondern auch eine kluge und abgestimmte Planung von Maßnahmen.
Die UWG wird das Thema weiterhin aktiv begleiten und sich für eine spürbare Verbesserung der Situation im Kreis Olpe einsetzen